NEIN zu Gewalt an Frauen


Clemens Breest und Myriam Gellner vor der orange angestrahlten Wasserburg Bad Vilbel

Grüne fordern mehr Unterstützung für Gewaltopfer und Prävention


Am 25.11.2021 ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Die Grünen zeigen sich erfreut über zahlreiche Aktivitäten in Bad Vilbel zu diesem Thema. Myriam Gellner, Stadt-verordnete der Grünen, erklärt: „Gewalt an Frauen hat viele Formen. Neben körperlicher und sexueller Gewalt haben auch psychische und emotionale Gewalt gravierende Auswir-kungen. Es ist deshalb gut, dass heute am sogenannten „Orange Day“ viele Menschen auch in Bad Vilbel darauf aufmerksam machen. Wir benötigen in unserer Gesellschaft mehr Sen-sibilität für diese Thematik!“

Platzmangel in Frauenhäusern

Clemens Breest, Vorsitzender der Grünen und Bürgermeisterkandidat

Einhergehend mit den Einschränkungen sozialer Kontakte während der Corona-Pandemie haben sich die Fälle von Gewalterfahrungen bei Frauen gerade im häuslichen Bereich erheb-lich verschärft. Frauenhäuser berichten von Platzmangel für schutzsuchende Mädchen und Frauen. Clemens Breest, Stadtrat und Bürgermeisterkandidat der Grünen fordert deshalb: „Die Gewalterfahrungen der Frauen müssen zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema werden und dürfen nicht totgeschwiegen werden. Frauen, die Opfer von Gewalt wurden, als auch diejenigen, die Opfern Hilfe leisten, dürfen mit dieser Herausforderung nicht allein gelassen werden. Auch die Stadt Bad Vilbel steht in der Verantwortung, ihre finanzielle Un-terstützung der Frauennothilfe im Wetteraukreis und der Frauenhäuser den jüngsten Entwicklungen deutlich anzupassen.“

Bad Vilbel in der Pflicht

Gewalt gegen Frauen findet überall statt: in Vereinen, am Arbeitsplatz und insbesondere im Privaten, zu Hause, in der Partnerschaft – unabhängig des Bildungsgrades und des Familien-einkommens. Myriam Gellner mahnt: „Leider findet das Thema abseits des heutigen Ge-denktages zu wenig Beachtung. Gerade im Sinne einer Gewaltprävention muss die Gesellschaft für das Thema sensibilisiert und Betroffenen vermittelt werden: ihr seid nicht alleine. Die Stadt muss hier ihren gesetzlichen Verpflichtungen u.a. in der Istanbul Konvention fixiert mit mehr Engagement nachkommen. Gewaltschutz erhöht Lebensqualität in einer Stadt und trägt so zur Solidarität mit Betroffenen und Zusammenhalt bei. Auch steigert er die Standor-tattraktivität – Menschen leben gerne dort, wo sie sich sicher fühlen.“

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